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Astrofoto: Pferdekopfnebel Barnard 33, Astronächte 28+29

Zwei quasi Vollmondabende. Da sonst nichts ging, bin ich dem Pferdekopfnebel mit dem L-Extreme zu Leibe gerückt.

Die Aufnahme-Geschichte des Pferdekopfnebels

Immerzu Wolken, und dann sternklar an Vollmond … naja … ich wollte die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen und widmete mich dem Pferdekopfnebel.

Die Plejaden

Am frühen Abend habe ich an beiden Abenden zunächst ein wenig die Plejaden belichtet, bis dann der Pferdekopfnebel über dem Haus des Nachbarn aufging.

Der Pferdekopfnebel

Im Anschluss habe ich an beiden Abenden für ca. 2 bis 2,5h den Pferdekopfnebel fotografiert:

Horsehead Nebula - Barnard 33

An beiden Tagen setzte der Tau ein und der Frost. Mal abgesehen davon, dass der Tau mir am ersten Tag durch Zufrieren der Guiding-Optik den Abend beendet hat, lief es wirklich gut. Vor allem habe ich mir im Anschluss fürs nächste Mal direkt ein Heizband für das kleine Leitrohr bestellt.

Erfahrungswerte – Pferdekopfnebel

Also, zunächst mal habe ich gelernt, dass es wenig Sinn macht die Plejaden bei Vollmond zu fotografieren. Das Material ist ausschließlich zum Wegwerfen geeignet. Die Plejaden werden wohl mein nächstes Ziel.

Ansonsten lief die Umstellung vom UV/IR Cut Filter auf den L-Extreme sehr gut. Mit dem UV/IR Cut Filter nochmal fokussiert und dann auf den L-Extreme gewechselt. Homofokalität sei Dank, sind die Ergebnisse ok.

Die Entwicklung habe ich dann ausschließlich in Affinity Photo durchgeführt. Wie ich finde ist das Ergebnis wirklich gut geworden. Ein bisschen schade ist, dass am dritten Tag die kleine Wolkenlücke doch ein bisschen zu klein war. Ich hätte gerne noch ein bisschen RGB dazu gepackt um die wundervoll blauen Farben der Sterne ins Bild zu bekommen. In der Zwischenzeit war ich nochmal am Bildfeldebner zugange, sodass ich dieses Bild als abgeschlossen betrachte. Dann halt im nächsten Jahr wieder …

Technische Daten – Astrofoto Pferdekopfnebel

TeleskopVIXEN ED80sf
Brennweite600mm
Blende7.5
KorrekturlinseTSFlat2
FilterOptolong L-Extreme
MontierungSkywatcher HEQ-5
Goto-SteuerungEKOS
MontierungssteuerungINDI
Guiding Scope Brennweite162 mm
Guiding Kamera Chip4.8mm x 3.6mm, 8bit
Guiding Kamera Auflösung1280×960
Guiding SoftwareEKOS, INDI
Dithering3 pixel
KameraCANON EOS M100(a)
MethodeFokalprojektion
KamerasteuerungEKOS, INDI, Gphoto2
Aufnahmedatum20.12.2021 u. 21.12.2021
Belichtungszeit Lights48x180s
EmpfindlichkeitISO 1600
Nachentwicklungsdatum23.12.2021
KalibrierungsbilderFlats, Biases
Stacking, IntegrationAffinity Photo
NachentwicklungssoftwareAffinity Photo
BildbearbeitungAffinity Photo
AufnahmeortKoblenz, Deutschland
LichtverschmutzungBortle 5
Störlichtstrong

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