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Neues Zuhause für ein VISAC VC200L

Ein VISAC VC200L hat ein neues Zuhause gefunden. Ich denke, und freue mich darauf, dass ich damit viel Freude haben werde!

Ich hatte schon seit längerer Zeit geplant mir ein Gerät mit deutlich mehr Brennweite zuzulegen als es mein kleiner 600mm APO hat. Allem voran um damit die kleineren Galaxien, Sternhaufen und Planetarische Nebel fotografieren zu können. Nachdem ich wirklich viel gelesen und mir viele Astrofotos angesehen hatte, kamen für mich 2 Teleskope in die engere Auswahl. Das VIXEN VC200L und das Celestron Edge HD 8. Die größeren Versionen des Edge HD wären wohl zu schwer für meine Skywatcher HEQ5 Pro. Ich bin wahrlich kein Freund von Spikes in Astrofotos, unterm Strich haben wir aber die Bilder vom VISAC besser gefallen als die des Edge HD. Daher habe ich mich für das VIXEN entschieden.

Ich spach mit einem der deutschen Händler. Er gab mir den Rat diese zeitlose Kiste (das VISAC) als Gebrauchtgerät zu kaufen, wenn es geht in der Erstversion. Also machte ich mich auf die Suche und fand ein Gerät in hervorragender Qualität. Dieses Gerät wurde seinerzeit bei Vehrenberg auf der Photokina als Ausstellungs- und Demostück gekauft.

VISAC mit Planetenkamera
Ein Bild vom ersten Abend des VISAC mit verbauter Planetenkamera und einer 2,5 Barlow Linse.

Ein Blick ins Teleskop hinein auf den Hauptspiegel:

VISAC Spiegel
Hier ein Foto vom Vixen VISAC VC200L Spiegel.

Ich plane das Teleskop in den folgenden 3 Konfigurationen zu verweden:

  1. VISAC bei 1800mm mit EOS M100a
  2. VISAC bei 1280mm mit .71 Reducer und EOS M100a
  3. VISAC bei 4500mm inkl. 2.5x Barlowlinse und QHY562C

Der schematische Aufbau in einer Originalzeichnung von VIXEN für die 2.:

VC200L image train mit .71 Reducer
In dieser Abbildung ist der exakte schematische Aufbau zu sehen den ich verwenden werde, wenn ich mit Reducer bei 1280mm Brennweite fotografiere:  Der 0.71 Reducer wird in den M60 Foto-Adapter eingeschraubt und dieser wird mit dem Okularauszug verschraubt. Auf der Kamera-Seite wird der M60 Adapter mit dem VIXEN “Direct Wide Photo Adapter” 60mm verschaubt, darauf folgt ein T-Ring und dahinter ide Canon EOS Kamera. Dadurch dass ich eine spiegellose EOS verwende, muss ich noch einen EF auf EF-M Adapter verwenden.

Hier die 2. Konfiguration im optischen Test:

Pelikan Nebel VISAC
Testbild: Pelikan Nebel mit dem VISAC bei 1280mm Brennweite. 5 Minuten Einzelbelichtung.

Die Sterne in den Ecken sind leider bananenförmig. Ich habe durchaus ein paar Ideen für Optimierungen. Für einen ersten Test ohne an der Justage herumgefummelt zu haben, finde ich das Ergebnis wirklich gut.

Ein simpler optischer Test am Stern von der 1. Konfiguration:

Deneb mit dem VISAC
Ein erster Test: Deneb mit 1800mm VISAC, 5 Minuten Einzelbelichtung.

Ich denke, dass auch dieses Ergebnis schon sehr gut aussieht. In den unteren Ecken könnten die Sterne noch runder sein. Ich vermute hier aber eine Verkippung des Okularauszugs. Die Justage dessen werde ich erst dann angehen, wenn ich die OAZ-Auszug-Achse tausche um daran den Pegasus Astro Motor-Fokus zu verbauen.

Alles in allem bin ich wirklich mehr als zufrieden mit dem Kauf dieses Gerätes und freue mich riesig auf die kommenden gemeinsamen Jahre! 🙂

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